Camping mit dem King – Gederner See | Wetterau

Camping mit dem King – Gederner See | Wetterau

Schon lange war den Kindern ein Zelt- und Badewochenende versprochen. Die Wahl fällt auf den Gederner See,  der sehr schön am Waldrand liegt und durchaus „Tradition“ aufweist, denn schon Elvis Presley hat hier seine Zelte aufgeschlagen…

Sind wir bald da?

Mit dem Auto aus dem Rhein-Main-Gebiet ist es eine gute Stunde. ÖPNV ist theoretisch auch möglich, geht aber nicht unter zwei Stunden.

Was machen wir hier?

Baden, Wandern, Spielen. Für Kleinkinder optimal ist der Badestrand, von dem aus es sehr flach ins Wasser geht. Die Mädels können also gefahrlos buddeln und planschen. Etwas größere Kinder haben sicherlich Spaß am „Aquafunpark“ mit allerhand Wasserspielgeräten. Auf der Liegewiese finden sich erfreulicherweise auch Schattenplätze, und trotz Sommerferienwochenende tritt man sich hier nicht gegenseitig aufs Handtuch.

Wenn das Wasser zu nass ist, mietet man sich ein Tretboot. Großer Kinderspaß, vor allem wenn wie wir  zu den Glücklichen gehört, die das Tretboot in Autoform ergattern! Die Mädels sind hochzufrieden. Kostenpunkt etwa 6 € pro halbe Stunde. Auch eine kleine Wanderung rund um den See bietet sich an und ist für kleine Kinder gut zu bewerkstelligen.  Selbstverständlich gibt es auch einen Spielplatz, der von den Kindern das wie immer sehr differenierte Prädikat „Toll“ erhält.

Grundsätzlich lädt die Umgebung zum Wandern ein, der Vulkanradweg ist aber auch nicht weit weg. Für die Anreise zum Campingwochenende teilt sich daher unsere Familie: Ich fahre mit den Kindern im Auto, Papa nimmt das Fahrrad und braucht etwa vier Stunden von Offenbach aus.  Gedern selbst soll auch sehenswert sein mit einem kleinen Schloss und dazugehörigem Park. Wir haben es allerdings bislang noch nicht reingeschafft, denn der See liegt etwas außerhalb.

Ich habe Hunger!

„Michis Kiosk“ am See hat Getränke, Eis und Süßkram, einen Brötchenservice und einen Imbiss (alles, was in eine Friteuse passt…). Geschmacklich durchaus ordentlich, organisatorisch weniger, denn wir warten wirklich ewig auf Hamburger und  Fritten. Ein Restaurant („Seeblick“) gibt es auch, mit der immer etwas dubiosen Mischung aus deutscher, indischer und italienischer Küche. Da heute aber Kochen auf dem einflammigen Gaskocher angesagt war, haben wir es nicht getestet.

Können wir nicht hierbleiben?

In dieser schönen Ecke kann man durchaus mehr als einen Tag verbringen, z.B. die „Keltenwelt Glauburg“ anschauen oder zum Hoherodskopf fahren (siehe vorherigen Blogeintrag), sehenswert auch die  Klosterruine Konradsdorf.

Wir haben uns ja ein Campingwochenende vorgenommen und übernachten also direkt am See. Erstaunlicherweise sind unsere Zelte auch nach 10 Jahren im Schrank sofort einsatzbereit – Qualität lohnt sich ja bekanntlich. Der Campingplatz richtet sich in erster Linie an Dauercamper, aber es gibt eine „an sich“ schön gelegene Zeltwiese.

„An sich“, weil sie leider ein Gefälle hat, und so eine Isomatte kann ganz schön rutschig sein … Immerhin liegt die Zeltwiese direkt am Spielplatz – noch vor dem Frühstück Schaukeln: Klarer Pluspunkt für die Töchter. Die Sanitäranlagen sind einigermaßen gut zu erreichen (kurzer Weg durch ein Wäldchen, nachts allerdings stockdunkel) und  sehr sauber. Bemerkenswert ist außerdem noch „Oscar“ der Waschbär, mit dem zumindest unsere Mülltüte Bekanntschaft gemacht hat.

Aufgefallen sind uns noch die schönen kleinen „Woodlodges“ (für 2 Personen), auch die Mietbungalows sehen ganz proper aus (sind aber mit 85 €/ Nacht empfindlich teuer). Am See gibt es ein paar Meter weiter übrigens auch ein Feriendorf vom „Deutschen Erholungswerk“, wo man wirklich sehr günstige Ferien verbringen kann. Stilvoller geht es vermutlich im Schlosshotel Gedern zu.

Auf einen Blick – Ausflug zum Gederner See

Adresse

Campingpark Am Gederner See, Am Gederner See 19, 63688 Gedern, Telefon (06045) 952643, www.campingpark-gedern.de, Email via Kontaktformular
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PKW

Über die A45 und Bundesstraße sind es etwa 80 km, d.h. eine gute Stunde Fahrt. Parkplätze sind vor Ort vorhanden.

ÖPNV

Mit der S6 bis Friedberg, dort in die Regionalbahn bis Nidda Bahnhof. Hier muss man in das vorher bestellte „Anruf-Linien-Taxi“ einsteigen bis Gedern. Ab Gedern 20 Minuten zu Fuß zum See. Insgesamt mindestens 2 Stunden und 10 Minuten.

Eintritt

Erwachsene 4 €, Kinder ab 6 Jahre 3 € (ab dem 3. Kind kostenlos)

Übernachtung

Campingplatz s.o., Zelt 5 € pro Nacht plus 5 € pro Erwachsenem und 3.4€ pro Kind je nach Alter.

Alle Angaben ohne Gewähr, bitte informiert Euch nochmal auf den genannten Internetseiten!

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