Strandfeeling ohne Meer: Schwanheimer Düne | Frankfurt

Strandfeeling ohne Meer: Schwanheimer Düne | Frankfurt

Heute geht’s in die Dünen – aber halt, bevor Ihr jetzt hektisch die Schwimmflossen rauskramt: Wir bleiben in Frankfurt. Wie das?

Sind wir bald da?

Schwanheim ist ein westlicher Stadtteil von Frankfurt. Ab Frankfurt-Innenstadt je nach Verkehrslage eine knappe halbe Stunde mit dem Auto oder aber 40 Minuten mit dem ÖPNV.

Was machen wir hier?

Die Schwanheimer Düne ist ein Naturschutzgebiet, und obwohl der Industriepark Höchst in unmittelbarer Nähe ist, stellt sich schnell Urlaubsfeeling ein: Kiefernwälder, Gräser – fehlen nur noch die Möwen, dann könnte man sich fast am Meer wähnen. Das ist aber bestenfalls 470 km entfernt, denn wir befinden uns in einer der seltenen Binnendünen Europas. Binnendünen sind uralt, denn die Sandverwehungen (hier aus dem Mainsand) stammen aus der letzten Eiszeit vor 10.000 Jahren. Als das Klima wieder wärmer wurde, bewaldeten sie mit der dünentypischen Vegetation: Buschige Kiefern, Silbergras, Flechten. Das ist wirklich bizarr, aber mein Hirn lässt sich täuschen und schaltet sofort auf denselben Spontanentspannungseffekt wie am Meer.

Die Runde durchs Landschaftsschutzgebiet hat eine prima Kinderlänge. Zunächst geht es durch die Streuobstwiesen mit ganz alten Baumbeständen und geht dann über in einen schönen Holzbohlenweg durch den Sand. So gern man hier reinhüpfen würde – leider nicht gestattet aus Naturschutzgründen. Vorbei an der „ Schmittschen grube „ – auch hier ist ein Blick nur aus der Distanz erlaubt. Zurück geht’s an Schaf- und Pferdeweiden vorbei zum Ausgangspunkt.

Geht auch mit Kinderwagen, sollte aber „geländegängig“ sein.

Ich habe Hunger!

In der Nähe haben wir nichts gesehen, allerdings auch nicht gesucht.  Tipps daher gerne in die Kommentare oder per Mail, denn in Schwanheim kenne ich mich so gar nicht aus… Am Besten daher ein Picknick einpacken.

Der Ausflug zur Schwanheimer Düne im Überblick

Adresse

Das Naturschutzgebiet findet Ihr, vom Schwanheimer Ufer aus kommend, auf der rechten Seite (Kleingärten am Höchster Weg), am Besten auf Googlemaps anschauen

Anfahrt
  • Mit dem Auto bis Höchster Straße, dort einige Parkplätze. Ab hier durch die Schrebergärten laufen bis zum Einstieg in das Landschaftsschutzgebiet.
  • ÖPNV: Geht, aber immer mit Fußweg: Einmal über Höchst und dann mit der Fähre oder über die Brücke laufen, Alternativ mit dem Bus zum Schwanheimer Friedhof oder Industriepark Höchst.