Spaß im Wald, Teil 1: Die Baumsucher

Spaß im Wald, Teil 1: Die Baumsucher

Spazieren ist langweilig? Nicht, wenn man den Kindern in ihrem Entdeckerdrang entgegenkommt und Ihnen kleine Anregungen zum „aktiven Naturerleben“ einladen. Heute stelle ich Euch die „Baumsucher“ vor.

Lernziel

Diese Übung regt dazu an, sich mit der Vielfalt von Bäumen zu beschäftigen und erste Baumsorten zu unterscheiden. Die Kinder lernen, dass „die Bäume“ ganz unterschiedlich sind: Glatte Rinde, raue Rinde, kleinen Blättern, die „wie Tropfen aussehen“ oder große mit drei Ecken… und die Früchte erst: Tannenzapfen, Eicheln, Äpfel, Buchecker …

Ablauf

Ein Blatt wird in vier oder mehr Segmente unterteilt. Eine Fläche für das Schraffieren, eine zweite Flächte freihalten für den Baumnamen und ein Blatt oder ein Stück Rinde. Dann geht es ans „Bäume suchen“: Die Kinder wählen sich vier (oder mehr, je nach Alter der Kids und Baumbestand des Waldes) Bäume aus, die sich natürlich unterscheiden müssen. Dann gilt es:

  1. Den Baumstamm abschraffieren
  2. Ein Stück Rinde einsammeln
  3. Ein Blatt betrachten und ggf. aufkleben oder tackern
  4. Eine Baumfrucht einsammeln

Baumsucher

Anschließend vergleichen sie die Bäume miteinander. Je nach Alter könnt Ihr  dann mehr oder weniger Infos zu den einzelnen Baumarten vermitteln. Kleine Kinder finden z.B. Geschichten aus der Baummythologie sehr interessant (so war die Eiche z.B. bei den Kelten ein Glücksbringer, denn  jede einzelne Eichel galt als „von einer Fee beseelt“) und erfahren auch gerne, wozu die Holzarten verwendet werden.

Materialien

  • DIN A 4 Blätter, vorgemalt (siehe Foto),
  • Wachsmalkreiden,
  • Tacker,
  • Klarsichthülle

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