–AKTUELL GESCHLOSSEN — Die kleine Burg zwischendurch – Veste Otzberg | Odenwald

–AKTUELL GESCHLOSSEN — Die kleine Burg zwischendurch – Veste Otzberg | Odenwald

Auf dem Weg in Odenwald liegt die Veste Otzberg. Die kleine Burg aus dem Jahr 1231 ist für kleine Kinder ausreichend „burgig“, und auf die Eltern wartet ein schöner Ausblick, ein skurriles Museum und eine nette Burgschänke. — AKTUELL GESCHLOSSEN —

ACHTUNG: DIE BURG HAT SEIT SOMMER 2019 GESCHLOSSEN UND WIRD RENOVIERT. 

Sind wir bald da?

40 Minuten ab OF-City, Parkplätze gibt es am Burgberg. ÖPNV geht aber auch gut: ab DA Hbf sind es etwa 30 Min mit dem  „Burgenbus“, der die Veste Otzberg und die Burg Breuberg miteinander verbindet (Rufbus, siehe unten).

Was machen wir hier?

Man parkt am Fuße der Burg und läuft entweder 10 Minuten den breiten Fahrweg zum Burgtor, oder aber nimmt wie wir zu Beginn den schmalen Pfad durch den Wald.  Die Burgmauern verlocken die Kinder erst einmal ausgiebig zum Klettern – einen Spielplatz gibt es übrigens nicht. Der imposante Burgfried kann theoretisch bestiegen werden, praktisch wird er aber gerade saniert und ist geschlossen. Aber auch von der Burgmauer hat man eine tolle Aussicht über den vorderen Odenwald.

Ein kleines Museum gibt einen Einblick in das einstige Leben auf der Burg. So führt eine „Zeitstraße“ die Mode der Bewohner durch die Jahrhunderte vor, ein paar themenbezogene Vitrinen zeigen u.a. eine Waffen- und eine Schatzkammer. Alles nicht 100% historisch,  aber irgendwie liebenswert und mit den Augen von 4- und 5jährigen Mädchen betrachtet sogar „total toll“. Außerdem gibt es – warum auch immer – noch eine Fotoapparatesammlung.

Die Burganlage selbst kostet keinen Eintritt,  beim Museum ist man mit 2,50 € dabei, Kinder unter 12 Jahren umsonst (Samstag, Sonntag & Montag, 11.00 bis 18.00 Uhr geöffnet). Das Museum veranstaltet regelmäßig Kinderaktivitäten und einmal im Jahr ein Kinderfest – Termine auf der Homepage.

Ich hab Hunger!

Hier bietet sich eine Einkehr in der Burgschänke ein – im Innenhof sitzt man wirklich sehr schön, auch die Gaststube wirkte ganz gemütlich. Es gibt bürgerlich – wir hatten Frikadelle mit Kartoffelsalat und einen Handkäs mit der größten Portion „Musik“ aller Zeiten. Alles war vollkommen ordentlich, auch preislich. Außerdem gibt es noch ein nettes kleines Café mit selbst gebackendem Kuchen,  den wir aber nicht geteset haben, denn auf uns wartete ja noch die Tortenschlacht im tiefen Odenwald.

Fazit des Ausflugs: Uns hat gefallen, dass es ein echtes „Burgfeeling“ gibt, sie aber nicht so überlaufen ist wie andere Burgen (auch weil sie sicherlich nicht vergleichbar mit Highlights wie der Ronneburg oder der nahe gelegenen Burg Breuberg ist). Alles in allem kein tagesfüllender Ausflug, aber wenn man eh auf dem Weg in den Odenwald ist oder anderweitig in der Nähe sein sollte, lohnt sich ein Abstecher allemal.